Veröffentlicht am 3. Mai 2013 · in Handels- und Gesellschaftsrecht

Bevor auf einzelne wichtige Punkte eines Beteiligungsvertrages eingegangen werden kann, ist klarzustellen, dass an einem solchem Vertrag Parteien mit unterschiedlichen Interessen beteiligt sind.
Ein Finanzinvestor hat in der Regel bereits beim Einstieg des Investments auch schon seinen späteren Ausstieg im Kopf. Im Gegensatz dazu stehen die Gründer, welche oft einen langfristigen Verbleib im StartUp planen.
Daneben haben die Gründer einen Informationsvorsprung gegenüber dem späteren Investor, welcher prinzipiell Gefahr läuft eine für ihn nachteilige Beteiligung einzugehen.
Der Beteiligungsvertrag muss demnach auf der einen Seite die Informationsasymmetrie zwischen Gründer und Kapitalgeber ausgleichen und das Vertrauen zwischen beiden Parteien herstellen, bzw. unterstreichen. Zum anderen müssen verschiedene Exit Szenarien bereit gestellt werden, welche die unterschiedlichen Interessen berücksichtigen.
Beteiligungsverträge sind demnach meist sehr umfangreiche Dokumente mit einer Vielzahl an Regelungen. Auf folgende, immer wieder vorkommende, Regelungen, wird deshalb näher eingegangen:

von Ben Creyels

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Der Beteiligungsvertrag – Übersicht, 4.0 out of 5 based on 3 ratings